Sambia

Ein Ruf und die Vision

Im Jahr 2023 wurden wir von Bischof Peter Kalumba von GGM Ministry in Lusaka eingeladen, an ihrem jährlichen Programm zur Ordination von Bischöfen und Pastoren teilzunehmen.
Die Einladung erregte meine Aufmerksamkeit, weil der Herr es mir aufs Herz gelegt hatte, dafür zu beten, dass das Buch nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Städte beeinflussen würde. Und hier war ein Mann, der viele Pfingstleiter in der Hauptstadt mobilisieren konnte. Als ich über den Kontakt betete, war ich begeistert von dem Potenzial, so viele engagierte Männer und Frauen Gottes zusammenzubringen und die Themen von Berufen+Bevollmächtigt mit ihnen zu teilen.

Gleichzeitig wuchs in mir der Wunsch, ihnen geistliche Gaben zu vermitteln, wie in Römer 1,11-12 beschrieben. 11 2 Denn ich sehne mich danach, euch zu sehen, damit ich euch eine geistliche Gabe vermitteln kann, die euch stärkt – 12 das heißt, dass wir uns gegenseitig im Glauben ermutigen, sowohl den euren als auch den meinen.“

Der Prozess beginnt

Also begannen wir damit, uns gegenseitig kennenzulernen und in ihre Arbeit zu investieren. Im Jahr 2023 ließen wir 100 Exemplare des Buches Berufen+Bevollmächtigt in Lusaka drucken. Diese wurden von den Ordinanden in diesem Jahr eifrig gelesen und weitergegeben.

Im Jahr 2025 habe ich grünes Licht bekommen und werde eine Reihe von Erweckungsversammlungen in der Gegend abhalten, in der Peter eine neue Gemeinde gegründet hat, sowie eine dreitägige Berufen+Bevollmächtigt Schulung für 200 Pastoren. Schließlich werden wir den Ordinationstag in einer Halle im National Heroes Stadium veranstalten, zu dem normalerweise rund 1.000 Bischöfe und Pastoren kommen.

Unsere Partner in Sambia

Bischof Peter und Frau Faith Kalumba
Gründer und Leiter von Greater Glory Ministries

  • Peter und Faith gründeten eine Schule im Jahr 2020
  • Anfang dieses Jahres haben sie auch eine neue Kirche gegründet

Nationaler Hintergrund

Demografie
Sambia ist eine Nation, die von tiefem Glauben und anhaltenden sozioökonomischen Herausforderungen geprägt ist. Obwohl das Land mit natürlichen Ressourcen und einer jungen Bevölkerung gesegnet ist, kämpft es immer noch mit weit verbreiteter Armut. Rund 60 % der Sambier/innen leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze, in ländlichen Gebieten sind es sogar fast 80 %. Eine schwere Dürre im Jahr 2024, steigende Lebenshaltungskosten und eine unzuverlässige Stromversorgung haben die notleidenden Gemeinden zusätzlich unter Druck gesetzt. Selbst dort, wo ein Wirtschaftswachstum zu verzeichnen ist, sind die Vorteile ungleich verteilt, und viele Familien leiden weiterhin unter Ernährungsunsicherheit, eingeschränktem Zugang zur Gesundheitsversorgung und schlechter Infrastruktur.

Religiöse Praxis
Inmitten dieser materiellen Herausforderungen ist Sambia eine der geistig wachsten Nationen Afrikas. Über 95 % der Bevölkerung bezeichnen sich als Christen, und mehr als drei Viertel davon gehören protestantischen Kirchen an. In den frühen 1980er Jahren bekannten sich weniger als 5 % der christlichen Bevölkerung Sambias zur Pfingstbewegung, doch nur ein Jahrzehnt später waren es bereits 23,6 %. Besonders ausgeprägt ist diese Expansion in den städtischen Gebieten, wo die Pfingstkirchen sowohl im religiösen als auch im öffentlichen Leben eine wichtige Rolle spielen.

Glaube im Mainstream
Der derzeitige Präsident ist Adventist, während der beliebte Präsidentschaftskandidat Nevers Mumba eine prominente Figur an der Schnittstelle zwischen Pfingstglauben und Politik in Sambia ist. Ursprünglich war Mumba ein Pfingstpastor und Fernsehprediger, der durch seine Kampagne „Zambia Shall Be Saved“ landesweit bekannt wurde. 1997 wechselte er in die Politik und setzt sich seither dafür ein, christliche Prinzipien in die Regierungsarbeit einzubringen.

Die Botschaft von der Befähigung durch den Heiligen Geist findet bei einer Bevölkerung, die sich nach Hoffnung, Durchbruch und Veränderung sehnt, großen Anklang.

Bischof Peter betet zusammen mit Nevers Mumba

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